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Warum wir Krisen brauchen

- eine neue Perspektive schaffen

„Ohne Licht, kein Schatten.“

 „Wenn wir das Schlechte nicht kennen, dann können wir das Gute nicht finden.“ „

Aus Krisen gehen große Erfindungen hervor.“


So, oder ähnlich, haben wir in herausfordernden Zeiten schon den einen oder anderen Satz gehört. Und der Wahrheitsgehalt liegt auf der Hand. Und trotzdem würden wir uns wünschen, dass es die Probleme und Herausforderungen nicht gäbe. Ich wünsche es mir ehrlicherweise auch. Und doch weiß ich: Krisen stoßen uns aus unserer Komfortzone und fördern unser Wachstum. Sie sorgen dafür, dass wir unsere Situation überdenken, neue Bewertungen vornehmen, unseren Horizont erweitern und zu Handlungen angetrieben werden. Wir werden aktiv in der Krise, denn wir wissen, dass sich Probleme selten durch Abwarten lösen. Mich begleitet dabei seit längerer Zeit ein Spruch, den ich gerne mit Ihnen teilen möchte: „Das Leben ruckelt immer etwas, wenn es in den nächsten Gang schaltet“. In diesem Sinne: lassen Sie es ruckeln!

Was redest du denn da?

- Kommunikation in Teams verbessern - für mehr Freude

Wie drücken Sie aus, dass Sie sich über etwas freuen? Vielleicht sprechen Sie es aus, vielleicht jubeln Sie laut, vielleicht lächeln Sie das Gegenüber an. All‘ diese Ausdrücke sind Formen von Kommunikation – von verbal bis non-verbal. Ohne Kommunikation wäre es für uns schwierig Emotionen Ausdruck zu verleihen und noch schwieriger für unsere Umwelt unsere Freude wahrzunehmen und zu teilen.

Kommunikation ist ein wesentliches Element dafür, dass wir Freude kommunizieren oder auch Anlass zur Freude schaffen. Je besser wir kommunizieren, je eindeutiger unsere Gespräche verlaufen, je mehr wir in der Lage sind unsere Bedürfnisse zu vermitteln, desto mehr Freude können wir erleben. Aus diesen Gründen ist es so wichtig an unserer Kommunikation zu arbeiten und festzustellen, wie wir sie einsetzen können um im beruflichen Alltag Freude dadurch fördern zu können.

Fangen wir mir einer simplen Logik an: Freude empfinden wir wenn,

  • Ziele erreicht werden
  • Erwartungen erfüllt werden
  • Schöne Dinge passieren
  • Wir ein Lob erhalten
  • Uns Vertrauen geschenkt wird
  • Wir positive Termine erleben
  • U.v.m.

Was können wir also dafür an unserer Kommunikation tun, um diese Punkte zu erreichen. Diese drei Ansätze helfen uns dabei:


Transparent kommunizieren

Erwartungen, Zielsetzungen, Lob, Wertschätzung, Vertrauen – all‘ diese Aspekte brauchen eine deutliche Aussprache und eindeutige Kommunikation um von allen Beteiligten verstanden und gehört zu werden. Zur transparenten Kommunikation braucht es eine verständliche Ausdrucksweise, nachvollziehbare Kommunikationswege, begreifbare Vergleiche und Offenheit.

Wie kann man dies üben?

Reden und nach Feedback fragen– je mehr Sie mit den beteiligten Personen sprechen und reflektieren, desto genauer lernen Sie ob und wie Ihre Kommunikationsweise funktioniert und wo es ggf. Stolpersteine gibt. Dies fördert Vertrauen, Selbstreflektion und das Verständnis füreinander und damit im Ergebnis einen optimaleren Austausch.


Positiv Kommunizieren

Im Alltag benutzen wir häufig Verneinungen oder Ablehnungsbeispiele um unsere Aussagen zu verdeutlichen. Beispiele dafür sind „Es ist nicht so, dass..“ oder „Das ist nicht schlecht.“ Dies sorgt für eine negativere Grundhaltung bei Sprechendem und Zuhörendem. Hier wären positive Ausdrucksformen hilfreich um eine gute Grundstimmung zu erreichen und damit Kommunikation erfolgreicher zu gestalten.

Wie kann man dies üben?

Achten Sie bewusst auf Ihren Ausdruck. Fallen Ihnen Beispiele für negative Grundhaltungen auf? Sprechen Sie bewusst in positiven Bildern, z.B. „Das klingt sehr gut.“ Oder „Es ist so, dass…“ Dazu können Sie sich auch im Internet über alternative Ausdrucksformen informieren.


Gute Rahmenbedingungen schaffen

Kommunikation hängt viel von Wortwahl, Stimmlage und Körpersprache ab. Diese werden durch den äußeren Rahmen beeinflusst. In einer gelösten, guten Situation wird auch die Kommunikation gelöster, offener und positiver. Schaffen Sie als für Gespräche, wie z.B. Meetings, einen positiven Rahmen.

Wie kann ich dies umsetzen?

Sorgen Sie für eine entspannte Stimmung z.B. durch Getränke oder einen schönen Raum. Setzen Sie Termine und Gesprächseinladungen mit genug Zeit an. Schaffen Sie ausreichend Gelegenheit für wichtige Themen und Fragen. Damit setzen Sie ein Zeichen, dass Ihnen der Austausch wichtig ist und Sie das Gegenüber ernst nehmen.


Für mehr Tipps zur Freude und zur Umsetzung positiver Kommunikation schauen Sie hier vorbei.


Warum wir andere Menschen brauchen 

- 6 gute Gründe für den sozialen Kontakt

Wenn Sie gefragt werden ob Sie extrovertiert oder introvertiert sind, was sagen Sie dann? Woran merken Sie ob Sie eher zum Einen oder zum Anderen gehören? Häufig wird die Unterscheidung anhand des sozialen Kontaktes gemacht: „Ich bin sehr gerne unter Menschen“ oder „Ich meide Menschen“. Dabei hat dies nur bedingt etwas mit der Zuordnung zu tun. Ob extrovertiert oder introvertiert, Menschen brauchen Menschen. Wir gehören zu sozialen Gefügen und brauchen den Kontakt zu anderen Personen. Studien haben diese mittlerweile in vielfacher Hinsicht belegt: sozialer Kontakt dient unserer psychischen und physischen Gesundheit. Doch welche anderen guten Gründe gibt es für den sozialen Austausch?


Teilen von Freud‘ und Leid

Im Austausch können wir unsere Herausforderungen genau so teilen wie unsere Freude am Erlebten. Menschen, im passenden Maß und mit den richtigen Personen, können unseren Alltag mit Mitgefühl verbessern.

 

Menschen helfen uns zu lernen

Neben Fachwissen und praktischen Fähigkeiten lernen wir um Zusammenleben und -arbeiten mit anderen Personen emotionale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeiten sowie kulturellen Austausch. Aus den individuellen Erfahrungen unserer Mitmenschen können wir, mit genug Offenheit, viel mehr mitnehmen als uns auf den ersten Blick bewusst ist. Das bedeutet, dass uns andere Personen zu besseren Freunden, liebevolleren Familienmitgliedern und intelligenteren Arbeitnehmer:innen oder Unternehmer:innen machen.


Freundschaften mit anderen Personen erhöhen die Lebenserwartung.

Studien haben herausgefunden, dass die Ausschüttung des Hormons Oxytocin vermehrt in vertrauten Situationen mit Freunden stattfindet. Dieses Hormon sorgt für einen Ausgleich bei Angst und Stress und für eine Aktivierung des Belohnungszentrums. Dies bewirkt eine längere Lebenserwartung. Spannend: Familie und Partner haben nicht den gleichen Effekt.


Kommunikation mit anderen Menschen fördert Möglichkeiten

Wie oft kommt es vor, dass Sie im Gespräch von Neuigkeiten hören: ein neuer Job, ein Haus wird verkauft, ein neues Rezept wurde ausprobiert. Dieser Austausch erhöht unsere Möglichkeiten und Chancen. Wir teilen Informationen und haben so Zugang zu verschiedenen Kanälen und Möglichkeiten für andere Personen und uns selbst.


Leben mit und um andere Menschen stärkt unseren Geist

Durch den Umgang mit verschiedenen sozialen Situationen und Gespräche nimmt unser Gehirn diverse Informationen auf. Um diese zu verarbeiten, muss sich das Gehirn anstrengen und neue neurologische Bahnen bauen oder vorhandene stärken. Dies ist wie ein Sportprogramm für unser Gehirn. So betreiben wir durch den sozialen Kontakt automatisches Gehirnjogging.


Kultureller Erhalt

Viele unserer Traditionen und Bräuche werden durch Überlieferung und praktisches Vorleben weitergegeben. Stellen wir uns vor es gäbe diese Weitergabe nicht: Ohne soziale Interaktion würden Teile unserer Kultur verloren gehen. Gepflogenheiten, Verhaltensweisen und Traditionen könnten nicht mehr dargestellt und weitererzählt werden, so dass die Kultur verarmen würde.


Und, sind Sie jetzt vom sozialen Miteinander überzeugt? Was lieben Sie am sozialen Austausch? Schreiben Sie gerne einen Kommentar dazu bei Facebook oder Instagram.

3 Rituale für mehr Freude im Alltag

- Schnell und einfach umgesetzt

Für mich sind Rituale ständige Begleiter im Alltag. Manche dieser Rituale sind bewusst geschaffen, andere haben sich im Laufe der Zeit etabliert. Was bewirken Rituale? Sie geben dem Alltag eine Struktur und Sicherheit. Selbst in stressigen oder herausfordernden Zeiten bleiben Teile dieser Rituale und sie geben Kraft und Stabilität. Sie sorgen vielleicht für ein Minimum an Aufmerksamkeit für die eigenen Bedürfnisse oder für das Vorankommen im Alltag – je nach gewählten Ritualen.

Um Rituale zu etablieren die im Ergebnis Freude bereiten braucht es ein wenig Zeit, Geduld und eine Übungsphase von rund drei bis vier Wochen. Durch die ständige Wiederholung des Rituals kann dieses etabliert und im Alltag verankert werden. Hier sind drei Rituale, die für mehr Freude im Alltag sorgen:


Morgens etwas für mich tun

Wir alle haben eine Form von Morgenroutine: das tägliche Zähneputzen und duschen oder das Frühstück. Hängen Sie an ein bestehendes Ritual eine Handlung, in der Sie etwas Gutes für sich tun. Dies kann z.B. das Auflegen eines schönen Dufts, ein leckeres Stück Obst oder eine kurze Meditation vor dem Frühstück sein. Achten Sie darauf dieses Ritual vor der Arbeit einzubauen, so dass Sie einen positiven Start in den Tag erleben.


„Nein, danke.“ sagen

Wir haben im Alltag viele Optionen und Möglichkeiten und treffen jeden Tag eine Vielzahl von Entscheidungen. Dabei sagen wir sehr häufig „Ja“. Doch wie häufig und leicht sagen wir „Nein“? Machen Sie „Nein, danke.“ zu einem regelmäßigen Teil Ihres Wortschatzes. Dabei kann es eine Routine werden unliebsame Verabredungen oder Mehrarbeit freundlich, dankend abzulehnen.


Den Tag bewusst abschließen.

Über den Tag verteilt sammeln wir viele Eindrücke. Da kann es manchmal schwer sein sich von diesen Eindrücken zu befreien und entspannt in die Nacht zu gehen. Hierbei hilft ein bewusstes Abendritual, um den Tag abzuschließen. Probieren Sie einmal sich abends, vor dem „Bettfertigmachen“ bewusst mit dem Tag auseinander zu setzen, sich für das Gute zu bedanken und die Herausforderungen gehen zu lassen. Nehmen Sie sich hierfür ein festes Zeitfenster (max. 10 Minuten). Danach dürfen Sie entspannt und mit Ruhe den Rest Ihrer Abendroutine durchführen und in den Feierabend gehen.


Viel Spaß bei der Umsetzung dieser drei Rituale - ganz nach Ihrem Geschmack!


7 Achtsamkeitsübungen für den Arbeitsalltag

- Tipps und Tricks für den praktischen Einsatz

Diese sieben Übungen können in Kombination oder auch unabhängig voneinander im Büroalltag integriert werden. Sie sind einfach umzusetzen, unauffällig in der Durchführung und können bei Bedarf als Einstieg in eine größere Achtsamkeitspraxis dienen.


Bewusste Atemübung

Setzen Sie sich aufrecht auf dem Bürostuhl hin. Je nach Situation können Sie die Augen einen Moment schließen. Atmen Sie bewusst und tief für vier Sekunden ein. Atmen sie anschließend sieben Sekunden aus. Dies wiederholen sie elf Mal. Diese Methode wird auch als „4711“ bezeichnet.


Langsamkeit nutzen

Wenn sie in Hektik oder Stress verfallen können Sie die Langsamkeit für sich arbeiten lassen. Beim Essen, Trinken oder auch durch den Betrieb laufen führen Sie die jeweilige Tätigkeit bewusst und langsam aus. Achten Sie gezielt darauf Ruhe in die Aufgabe zu bringen. Kauen Sie langsam und gründlich, führen Sie das Getränk langsamer und bewusster an den Mund oder halbieren Sie Ihr Gehtempo. Fokussieren Sie sich nur darauf. Auch hier kann die bewusste Atmung unterstützen.


Körperinventur

Nehmen Sie sich einen bewussten Moment um, bei ruhiger Atmung, eine Inventur Ihres Körpers zu machen. Spüren Sie wie sich Ihr Körper anfühlt. Welche Bedürfnisse tauchen auf? Haben Sie Hunger, Durst oder das Bedürfnis sich zu strecken? Reagieren Sie auf die Bedürfnisse Ihres Körpers.


Let the music play

Hören Sie im Auto oder Büro ein Musikstück ganz bewusst. Lauschen Sie den verschiedenen Klängen und Rhythmen. Lassen Sie sich ganz in der Musik versinken, ohne etwas an ihr zu ändern oder das Stück zu bewerten. Hören Sie einfach hin. Dies kann helfen Ihren Geist zu erfrischen oder aus festgefahrenen Situationen auszutreten.


Feste Pausenzeiten

Schaffen Sie feste Pausenzeiten, auch für Ihre Achtsamkeit. Indem Sie Ihre Pausenzeiten deutlich kommunizieren und ggf. durchsetzen können Sie Zeitfenster und räumliche Gegebenheiten für Achtsamkeit schaffen. So können Mahlzeiten als Phasen der Achtsamkeit genutzt werden. Durch regelmäßige, klare Pausen können Sie so sicherstellen, dass Sie real in die Übung der Haltung und Methode hineinwachsen.


Schaffen Sie Flow durch umgekehrte Achtsamkeit

Nehmen Sie sich eine Aufgabe, der sie sich mit besonders viel Aufmerksamkeit widmen möchten. Achten Sie auf Ihre Gefühle, Ihr Tun bei dieser Aufgabe ohne zu werten, sondern fokussieren sie sich nur auf die Arbeit als solche. Versuchen Sie die Details der Aufgabe und des Handelns vollständig wahrzunehmen und lassen Sie andere Ablenkungen ohne Wertung gehen. So schaffen Sie Fokus um vollständig in der Aufgabe aufzugehen und den Ansatz eines „Flows“ zu erreichen.


Seien Sie achtsam im Gespräch

Häufig sind wir im Zuhören oder im Reden schnell mit Bewertungen und Beurteilungen des Gesagten oder Gehörten. Auch hier lässt sich Achtsamkeit einbauen und erproben. Hören Sie Ihrem Gegenüber bewusst zu, ohne das Gesagt zu beurteilen. Nehmen Sie die Informationen einfach auf. Hierdurch schaffen Sie Raum für mehr Informationen, sie geben dem Gegenüber die Offenheit zu sprechen und üben Ihre bewusste und offene Wahrnehmung.


Probieren Sie diese Übungen einmal aus und schauen Sie was sich verändert. Was können Sie beobachten?


Achtsamkeit als Methode am Arbeitsplatz

- Bewusstsein für mehr Freude

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die be- und verurteilungsfreie Wahrnehmung in der Gegenwart und das Erlernen der Wahrnehmung zur Wahrheitsfindung. Die Achtsamkeit hat ihre Wurzeln im Buddhismus und veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte mit Anpassungen an das jeweilige gesellschaftliche Leben und die gesellschaftlichen Bedürfnis. Dabei wurde der Gedanke der Achtsamkeit immer mehr zum begrifflichen Sammelbecken. Hierbei ist die Form der Ausführung von Achtsamkeit sehr individuell, sollte jedoch nie das Ziel verfolgen eine höhere Leistungsfähigkeit zu erreichen, sondern ein Innehalten und Ankommen anstreben.


Wie passt Achtsamkeit zur Arbeit und der angestrebten Produktivität?

Das Innehalten und Ankommen des Individuums durch Achtsamkeitspraktiken sorgen dafür, dass nicht nur die einzelnen Arbeitnehmer:innen bewusster mit sich und ihrem Tun werden, sondern auch, dass im besten Fall eine ganze Organisation bewusster, gefestigter mit den eigenen Bedürfnissen verfährt und offener wird für die Bedürfnisse der einzelnen Mitglieder und angrenzenden Organisationen. Die wertungsfreie Haltung sorgt zudem für mehr Offenheit im Austausch und der Kommunikation.

Achtsamkeit sollte nicht in erster Linie eingesetzt werden um Produktivität und Leistungsfähigkeit zu erhöhen, sondern eine Möglichkeit schaffen bewusster zu handeln und sich den eigenen Bedürfnissen klarer zu werden. So wird eine bedürfnisorientierte, menschlichere Führung ermöglicht und mehr Raum für den oder die Einzelne gegeben.


Wie passen Achtsamkeit und Freude zueinander?

Durch das bewusste, wertungsfreie Wahrnehmen in der Gegenwart kann der Geist beruhigt und mit dem Körper verbunden werden. Was so spirituell und abstrakt klingt ist sehr simpel: Statt mit den Gedanken in der Vergangenheit oder der Zukunft zu agieren und damit Ängsten, Sorgen, Reue, Wehmut etc. Raum zu geben, beschäftigt sich der Geist mit dem was hier und jetzt passiert. Im Hier und Jetzt können Sie agieren und Einfluss nehmen und erhalten so die Möglichkeit angemessen und nach meinen Bedürfnissen zu reagieren. Ihre Reaktionen werden klarer und unmittelbarer ohne durch Altes oder Zukünftiges beeinflusst zu werden. Das Handeln in der Gegenwart und die Verbindung zwischen den eigenen Bedürfnissen, den Bedürfnissen Ihrer Umwelt und Ihrem Geist sorgt für Ruhe und Entspannung.

In Ruhe und Entspannung können Sie Dinge  annehmen und wahrnehmen. Dadurch schaffen Sie Raum für Emotionen und der Wahrnehmung – und damit auch Raum für Freude!


3 schnelle Tipps für mehr Freude im Arbeitsalltag

- schnell, umsetzbar und effektiv

Das Unerwartete

Machen Sie sich und den Kolleg:innenn eine kleine Freude im Arbeitsalltag. Bringen Sie vielleicht einen kleinen Snack mit oder verabreden sie sich zu einem kurzen After-Work-Treffen. Die Überraschung tut gut.


Gestalten Sie Ihren Arbeitsplatz.

Je nach Branche oder Gegebenheit, bringen Sie ein bisschen Persönlichkeit an Ihren Arbeitsplatz. Ein paar liebgewonnene Fotos, schöne Postkarten oder die Lieblingstasse. Diese Objekte schaffen kleine Lichtblicke im Alltag.


Planen Sie etwas Schönes.

Planen Sie mit den Kolleg:innen etwas Schönes. Dies kann ein Teamtag, ein Jubiläum oder einfach ein entspannter Feierabend sein. Das gemeinsame Erlebnis der Planung sorgt für Euphorie und Zusammenhalt. Das fördert das Miteinander, die allgemeine Stimmung und schafft Perspektiven.


5 Ursachen für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz

- und was Sie dagegen tun können


„Ich kündige!“ – Das ist oft die letzte Lösung, wenn die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz überhandnimmt. Manchmal findet diese Kündigung still und heimlich im Inneren statt, manchmal wird sie laut gegenüber dem Arbeitgeber ausgesprochen.

Doch was sind die möglichen Gründe dafür? Und: was können Sie dagegen tun?


Mangelhafte Bezahlung

Bezahlung ist häufig eine der wichtigsten Kompensatoren, wenn am Arbeitsplatz andere Aspekte zu wünschen übrig lassen. Da werden andere Probleme ignoriert, weil zumindest das Gehalt stimmt. Doch wenn auch dieses nicht der eigenen (gefühlten) Leistungen entspricht, dann ziehen viele Arbeitnehmer die Reißleine – oft ohne vorheriges Gespräch mit den Entscheidungsträgern.

Wie können Sie eine mangelhafte Bezahlung beheben, wenn Sie sich Ihr Gehalt schließlich nicht selbst auszahlen? Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Leistung. Listen Sie Ihre Qualifikationen, Erfolge und Besonderheiten auf. Schaffen Sie Leistungen über das erwartete Maß hinaus? Erkundigen Sie sich bei verlässlichen Quellen nach dem üblichen Gehalt einer vergleichbaren Stelle. Lassen Sie sich dabei nicht von unrealistischen Zahlen ablenken. Vergleichen Sie nun Ihr reales Gehalt mit den gesammelten Informationen. Verdienen Sie zu wenig? Setzen Sie sich eine Zahl die Sie bei einer Gehaltserhöhung erwarten würden. Dann suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Führungskraft bzw. den Entscheidungsträgern und erklären Sie, warum Sie für Ihre Leistung eine angemessene Vergütung wünschen.


Fehlende Wertschätzung

Vielen Arbeitnehmern ist die Vergütung zwar wichtig, aber häufig wünschen Sie sich statt mehr Gehalt erst einmal mehr Wertschätzung. Gehören Sie dazu?

Wertschätzung kann sich in verbaler Anerkennung, kleinen Aufmerksamkeiten oder besondere Achtsamkeit auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen beziehen. Die Vielfalt ist groß! Wie können Sie als Mitarbeiter:in diese Wertschätzung erhöhen? Gehen Sie mit Beispiel voran und verteilen Sie Wertschätzung. Zeigen Sie Ihrem Umfeld wie es geht. Zudem können Sie das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen – ob Kollegen oder Führungskraft. Es ist sinnvoll darüber zu sprechen in welcher Form Sie sich die Wertschätzung wünschen, an welchen Stellen Sie einen Mangel erleben und zu klären was Sie tun können um diese Wertschätzung verstärkt zu erfahren.


Überforderung oder Unterforderung

Über die Medien wird häufig vom „Burn-Out“ gesprochen. Dabei sind die Ursachen vielfältig: zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit, zu großer Leistungsdruck etc. Doch auch das komplette Gegenteil, nämlich Langeweile und Unterforderung, kann zum Problem werden. Denn die fehlende Auslastung oder eine unpassende Auslastung können zu Unzufriedenheit und fehlendem Arbeitssinn führen. Wie können Sie Unter- oder Überforderung entgegenwirken? Machen Sie sich klar in welche Richtung Ihre Unzufriedenheit geht.

Haben Sie zu viel zu tun? Treffen Sie Absprachen mit Kolleg:innen oder Vorgesetzten über Möglichkeiten Aufgaben anders zu verteilen und damit für Entlastung zu sorgen. Klären Sie hierbei auch mögliche Erwartungshaltungen, um ggf. eigene Ansprüche anzupassen.

Fühlen Sie sich eher unterfordert? Bieten Sie im Kolleg:innenkreis Hilfe an oder suchen Sie Aufgaben die mehr Ihren Qualifikationen und Fähigkeiten entsprechen. Treffen Sie Verabredungen mit den entsprechenden Personen wie Sie sich am Arbeitsplatz sinnvoller einbringen können.


Ständige Erreichbarkeit und hohe Ansprüche

In Zeiten von Mobiltelefonen, Messagingdiensten und sozialen Medien steigen in Betrieben vermehrt die Erwartungen an die Erreichbarkeit von Führungskräften und Mitarbeitern. Dies kann bei vielen Arbeitnehmer:innen zu Anspannung und Stress führen. Diesem können Sie mit klaren Absprachen und technischen Hilfsmitteln begegnen. Versuchen Sie Kommunikationskanäle nach privat und dienstlich klar zu trennen. Sprechen Sie eindeutige Kommunikationszeiten und Erreichbarkeiten ab. So bleiben die Erwartungen auf einer Linie und alle beteiligten Personen haben ein realistisches Bild der gegenseitigen Ansprüche.


Fehlende Perspektive

Positive Aussichten und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind großartige Motivatoren. Doch wenn die berufliche und persönliche Weiterentwicklung auf der Strecke bleibt kann dies zur Unzufriedenheit führen. Die Weiterentwicklung kann dabei das Vorankommen in der Unternehmenshierarchie, eine persönliche Fortbildung oder die unternehmerische Entwicklung betreffen. Insbesondere bei ersteren Zweien können Sie ansetzen. Suchen Sie aktiv nach Kursen, Workshops oder anderen Entwicklungsmöglichkeiten, um Ihre bisherigen Fähigkeiten sinnvoll zu ergänzen und auszubauen. Schlagen Sie den Entscheider:innen diese Maßnahmen begründet vor und zeigen Sie den Nutzen und Ihren Einsatz für diese Entwicklung auf. Sollte das Unternehmen Ihre Bemühungen nicht unterstützen bleibt Ihnen immer noch der private Weg um sich, auch fehlendem Rückhalt, persönlich zu entwickeln.


In aller Unzufriedenheit und bei jeder Herausforderung gilt: Sie sind nicht machtlos und können immer aktiv gegen Ihre Unzufriedenheit angehen – ob durch Gespräche, Vorschläge und alternative Handlungen oder, in der letzten Konsequenz, durch den Wechsel des Arbeitsplatzes.


10 Tipps für Freude im Jahresstart

  • Positive Energie nutzen, aber realistisch bleiben.

Der Jahresstart ist voller Möglichkeiten und Optionen. Viele Menschen nutzen die Möglichkeit Veränderungen einzuläuten und an wichtigen Themen zu arbeiten. Gehören Sie auch dazu? Nutzen Sie die positive Energie, die mit diesen Möglichkeiten und der Zeit einhergehen. Bleiben Sie dabei realistisch. Nehmen Sie kleine Änderungen vor, die Sie auch langfristig durchhalten könne. So bleibt Ihnen die Freude an den positiven Ergebnissen länger erhalten.

  • Fokussieren Sie das Gute.

Das alte Jahr ist vergangen. Damit dürfen Sie alten Ballast und die negativen Gefühle aus dem letzten Jahr loslassen. Der Streit mit den Kolleginnen oder der Stress am Arbeitsplatz dürfen im alten Jahr bleiben. Fokussieren Sie das Gute. Worauf freuen Sie sich bei der Arbeit? Welche Erfolge und Meilensteine sehen Sie vor sich? Behalten Sie die positiven Emotionen im Fokus und arbeiten Sie auf diese hin. Das gibt neue Kraft, auch in schwierigen Phasen.

  • Nutzen Sie die Selbsttäuschung für das Positive.

Im Alltag kommen wir manchmal in eine negative Spirale. in dem wir uns immer wieder selber sagen wie schwer wir es haben. Das verstärkt unser negatives Gefühl und lässt es immer weiter wachsen. Nutzen Sie die Selbsttäuschung für das Positive. Lächeln Sie sich selbst jeden Tag im Spiegel an und überlegen Sie sich drei positive Dinge. Sagen Sie sich selber, wie gut Sie es haben. Das fördert die Ausschüttung der Glückshormone und sie stärken Ihre positive Grundhaltung.

  • Seien Sie achtsam.

In den ersten Tagen des neuen Jahres ist unser Kopf noch nicht so voll mit Informationen und Eindrücken. Gerade jetzt lässt sich die Achtsamkeit besonders gut üben. Nehmen Sie Ihre Umgebung, bei der Arbeit oder zu Hause, bewusst wahr. Achten Sie einmal auf Hintergrundgeräusche, Gerüche aus Ihrem Umfeld oder Verhaltensweisen von Menschen. Beurteilen Sie Ihre Wahrnehmung nicht, sondern lassen es einfach nur geschehen. Durch diese Übung von Achtsamkeit können Sie kleine Auszeiten schaffen, positive Erlebnisse sammeln und Kraft im Alltag schöpfen.

  • Erledigen Sie eine wichtige Sache.

Haben Sie doch noch ein paar Altlasten aus dem letzten Jahr mitgenommen? Nehmen Sie sich eine wichtige Sache davon und erledigen Sie sie so schnell wie möglich. Am besten heute! Damit legen Sie den alten Ballast ab und können das gute Gefühl von „erledigt“ mitnehmen für andere Aufgaben im neuen Jahr.

  • Machen Sie eine „Liste der Freude“.

Schreiben Sie auf eine Liste 20 Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Diese können so groß oder so klein sein wie Sie wollen. Nutzen Sie diese Liste um jeden Tag ein bisschen Freude einzubauen. Schauen Sie am Morgen auf die Liste und suchen Sie sich eine Sache für diesen Tag aus. Die Liste können sie, besonders bei neuen Dingen die Freude bereiten, beliebig ergänzen.

  • Stellen Sie sich einer Herausforderung.

Gibt es etwas, dass Sie unbedingt machen wollen/sollen/müssen, sich aber bislang nicht trauen? Stellen Sie sich dieser Herausforderung. Sie werden es sicherlich besser bewältigen als Sie aktuell glauben. Und selbst wenn das Ergebnis nicht ganz den wünschen entspricht, so können sie doch sehr stolz auf sich sein, dass Sie den Mut hatten sich Ihren Ängsten oder Bedenken entgegenzustellen. Was für eine Freude!

  • Stellen Sie realistische Erwartungen – und nehmen Sie nur solche an.

Freude hängt eng an den eigenen Erwartungen und den Erwartungen die uns entgegengebracht werden. Seien Sie in den Erwartungen an sich selbst ehrlich und realistisch. Erfüllen Sie lieber eine geringere Erwartung über, als sich selbst immer wieder durch das nicht Erreichen zu enttäuschen. Genau so können Sie es auch mit Erwartungen anderer Personen an Sie halten.

  • Machen Sie Pläne für das neue Jahr.

Das alte Sprichwort behält recht: „Vorfreude ist die schönste Freude.“ Machen Sie schöne, aufregende, spannende Pläne für das neue Jahr und freuen Sie sich auf das was da noch kommt.

  • Tun Sie etwas für sich.

Machen Sie sich selbst eine Freude und nehmen Sie sich Zeit für sich. Dies kann in Form einer kleinen Aufmerksamkeit, eines Sportprogramms, einer schönen Tasse Kaffee oder, oder, oder sein. Tun Sie etwas für sich, das Sie voll genießen und an dem Sie sich erfreuen.



Teammeetings – Zwischen Fluch und Segen

Teammeetings in kleinem oder großen Rahmen müssen kein Problem mehr sein.

Teammeetings sind eines der beliebtesten und doch am meisten verhassten Methoden der Zusammenarbeit. Ob am Arbeitsplatz, im Ehrenamt oder auch als „Familienrat“ – Teammeetings sind häufig weniger erfolgreich als im ersten Moment gedacht. Doch woran liegt es? Und wie lässt es sich ändern?


Was ist das Problem mit Teammeetings?

Aus der Beobachtung von Teams verschiedener Branchen, unterschiedlicher Größe und variabler Zusammensetzung hat sich gezeigt, dass die Teammeeting immer die gleiche Tendenz haben: sie werden nach einiger Zeit zum „Kaffeekränzchen“ oder zur „Schweigestunde“. In beiden Extrem bedeutet dies, dass die genutzt Zeit nicht effizient ist. Ressourcen werden vergeudet, da weniger Ergebnisse aus dem Meeting hervorgehen.


Warum sollte das Team etwas verändern?

Eine effiziente Teamarbeit und damit erfolgreiche Teammeetings sorgen in der jeweiligen Gruppe für einen bessern Zusammenhalt, eine Verbesserung der gemeinsamen Zielausrichtung, effizientere Aufgabenbewältigung und damit für ein besseres Gesamtergebnis. Dabei stehen nicht nur wirtschaftliche und finanzielle Aspekte im Mittelpunkt. Im Gegenteil, insbesondere die persönliche Zusammenarbeit und damit die Arbeitsatmosphäre lassen sich so verbessern. Und wo zufriedene Mitarbeiter:innen tätig sind, dort sind auch die Ergebnisse für das Unternehmen vorteilhaft.


Wie kann das Problem behoben werden?

Wissen, Fertigkeiten und Umsetzung sind der Dreiklang für eine erfolgreiche Veränderung in Teammeetings.

Zunächst sollten die Durchführenden das Wissen rund um ein erfolgreiches Teammeeting erlangen. Dabei stehen Moderation, Kommunikation und Konfliktlösung im Fokus. Daraus ergeben sich Fertigkeiten die im Teammeeting positive Auswirkungen haben. Hierzu zählen eine positive Gesprächsführung, Werkzeuge zur Terminstrukturierung, eine effiziente Gestaltung von Sitzungen sowie praktische Problemlösungstechniken. Abwechslungsreiche Tools und gut gestaltete Rahmenbedingungen sind dabei ebenfalls Einflussfaktoren auf den Teamerfolg. Draus ergibt sich wiederum die praktische Umsetzung des Erlernten. Hierbei steht die Konsequenz der Durchführung, aber auch das Feedback zu den Veränderungen im Mittelpunkt. Ein individuelles Coaching, aber auch Teamcoachings können dabei unterstützen. Hierbei ist der Coach als neutraler Beobachter und Spiegelfläche für ein späteres Feedback tätig. Als Führungskraft erhalten Sie eine weitere Perspektive für Ihre persönliche Entwicklung. Auf der anderen Seite bekommt das Team die Möglichkeit die eigenen Ressourcen und Handlungen zu reflektieren und dabei ebenfalls an den Veränderungen (zusammen)zuwachsen.


Was ist das Ergebnis?

Durch die Veränderungen wächst Ihr Team zusammen und ist in der Lage Herausforderungen besser zu meistern. Teammeetings verlaufen für alle Beteiligten ruhiger und ergebnisorientierter. In weniger Zeit in der Teamsitzung wird mehr erreicht. Im Ergebnis sind die Teammitglieder zufriedener, erfolgreicher und damit legt Ihre Teamsitzung den Fluch der Zusammenarbeit ab und wird wieder zum Segen.

Berufliche Veränderungen – Gewinn oder Verlust sind Ihre Wahl

„Ich brauche die Abwechslung.“

„Jeden Tag nur im Büro sitzen, das könnte ich nicht.“

„Ich möchte einen Beruf mit ganz vielen Möglichkeiten.“


So, oder so ähnlich, höre ich regelmäßig Aussagen zur Berufs- oder Stellenauswahl. Und trotzdem empfinden viele Arbeitssuchenden die Veränderung durch eine Kündigung, ob selber initiiert oder vom Unternehmen ausgesprochen, als belastend. Ist das ein Widerspruch? Nicht wirklich!

Ich kann Abwechslung und häufige Veränderung lieben und doch bringen Veränderungen Unruhe in einen gewohnten Ablauf, selbst einen unroutinierten Ablauf mit vielen spannenden beruflichen Herausforderungen. Und genau diese Unruhe wird von vielen Arbeitnehmern und Privatpersonen als stressig oder herausfordernd erlebt. Doch warum stressen uns Veränderungen so sehr? Und was passiert dabei?

Die schweizerisch-amerikanische Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross hat sich mit der elementarsten Veränderung unseres Lebens befasst – dem Tod. Dabei entwickelte sie eine Veränderungskurve die beschreibt in welchen emotionalen Schritten Menschen einschneidende Erlebnisse und Veränderungen durchlaufen.


Veränderung, Coaching, Blog



Im Laufe einer wesentlichen Veränderung, wie zum Beispiel dem Wechsel der Arbeitsstelle, erleben wir dabei einen Auf- und Abschwung der Emotionen bis wir zur Akzeptanz und Integration unserer neuen Realität kommen. Wie können wir Veränderungen im Rahmen des Stellenwechsels begegnen, um den natürlichen Prozess der Veränderung gut und mit positivem Ergebnis zu bewältigen?


5 Tipps zur Veränderungsbewältigung


Akzeptanz üben, statt zu kämpfen

Veränderungen gehören zu unserem beruflichen Alltag. Auch der Wechsel des Arbeitsplatzes ist ein Teil unserer beruflichen Entwicklung. Versuchen Sie dies als Tatsache anzunehmen und die Veränderung zu begrüßen, statt sie zu bekämpfen. Damit behalten Sie Ihre Energie für andere wichtige Schritte, statt sie im Kampf zu vergeuden. Stellen Sie sich hierzu folgende Fragen:

  • Habe ich Einfluss auf das Geschehen?
  • Könnte ich Einfluss darauf nehmen?

Wenn sich zeigt, dass Sie weder Einfluss haben noch nehmen können, dann ist der Kampf sinnlos und sie können Ihre Zeit und Energie besser in die Gestaltung des Arbeitsplatzwechsels stecken.


Aktiv statt reaktiv

Gestalten Sie den Arbeitsplatzwechsel proaktiv mit, statt abzuwarten und zu hoffen, dass irgendjemand Ihnen Angebote und Ideen präsentieren wird. Sie können aktiv Vorschläge zum Austritt und dem Übergang bei Ihrem alten Arbeitgeber machen und sich aktiv in den Start am neuen Arbeitsplatz einbringen. Nutzen Sie die Übergangsphase zur Reflektion und Neuausrichtung für Ihre Tätigkeit.

Wechseln Sie Ihre Perspektive.

Auch wenn die Situation für Sie gerade unbeständig und belastend sein mag, versuchen Sie einmal einen optimistischen Blick auf die Situation. Was sind die positiven Aspekte der Situation? Lernen Sie gerade etwas, dass für Sie später wichtig sein wird? Welche neuen Begegnungen haben Sie durch den Arbeitsplatzwechsel erlebt? Optimismus erhöht Ihre Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen, und schützt Sie so vor übermäßigem Stress. Tun Sie also nicht nur der Situation, sondern auch Ihrem Körper und Geist etwas Gutes durch eine Portion Optimismus.


Schaffen Sie Sicherheit durch Routinen.

Insbesondere in unruhigen und unsicheren Zeiten können kleine Routinen den großen Abwechslungen einen ruhigen Gegenpol bieten. Mit täglichen Abläufen oder Ritualen am Morgen oder Abend schaffen Sie Beruhigung für die emotionalen Herausforderungen. Stehen Sie z.B. immer zur gleichen Zeit auf und schaffen eine Routine am Morgen oder gestalten Sie eine Feierabendroutine bevor Sie ins Bett gehen. Damit erhalten Sie Verlässlichkeit für sich und ein sicheres Gefühl in den unsicheren Zeiten.


Suchen Sie sich Unterstützung.

Sie müssen nicht allein durch die Veränderung gehen. Berufliche Veränderungen sind keine Schande und ein ganz natürliches Phänomen im Arbeitsleben. Nutzen Sie Unterstützungsangebote aus Familie-, Freundes- und Kollegenkreis. Das Netzwerk aus Personen, die Sie kennen, aber auch externen Experten, kann Ihnen helfen schneller und leichter durch diese Veränderungsphase zu kommen, damit Sie am Ende ebenfalls eine Unterstützung für andere Menschen in ähnlichen Lebensphasen sein können.


Ob berufliche Veränderungen Gewinn oder Verlust sind, hängt ganz von Ihnen ab. Es liegt in Ihrer Hand diesen Prozess, auch mit Unterstützung, zu gestalten. Nutzen Sie Ihre Ressourcen und Möglichkeiten, denn Sie haben den Gewinn der Veränderung verdient.

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Ich freue mich auf Ihre Termine, Fragen, Ideen, Wünsche und Anregungen zum Blog!